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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Coaching-Leistungen zwischen

Jonas Schulz
Laimersbach 14
66903 Ohmbach

– nachfolgend „Anbieter“ –

und seinen Kunden.

Kunden im Sinne dieser AGB können sowohl Verbraucher als auch Unternehmer im Sinne der §§ 13, 14 BGB sein – nachfolgend „Kunde“.

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§2 Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Online-Coaching-Leistungen im Bereich Trainings-, Ernährungs- und gesundheitsorientiertes Performance-Coaching.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuell gebuchten Coaching-Paket.

(3) Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet. Insbesondere werden keine konkreten körperlichen oder gesundheitlichen Ergebnisse garantiert.

(4) Die Leistungen erfolgen ausschließlich online.

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§3 Vertragsschluss

(1) Nach einem Erstgespräch erhält der Kunde ein individuelles Angebot.

(2) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde das Angebot annimmt und eine entsprechende Bestätigung erfolgt.

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§4 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird mit einer Mindestlaufzeit von 3, 6 oder 12 Monaten geschlossen.

(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

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§5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung ist monatlich im Voraus fällig.

(2) Die Zahlung erfolgt über die angebotenen Zahlungsanbieter (z. B. Stripe, PayPal, SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte).

(3) Die Rechnungsstellung erfolgt gemäß §19 UStG ohne Ausweis der Umsatzsteuer.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.

​(5) Der Anbieter ist berechtigt, Rechnungen und vertragsrelevante Dokumente elektronisch zu übermitteln.

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§6 Terminregelung

(1) Termine können bis 24 Stunden vorher kostenfrei verschoben werden.

(2) Erfolgt keine rechtzeitige Absage, gilt der Termin als durchgeführt.

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§7 Mitwirkungspflichten

(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle Angaben wahrheitsgemäß zu machen.

(2) Die Umsetzung der Coaching-Inhalte erfolgt eigenverantwortlich.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter vor Beginn des Coachings über bestehende gesundheitliche Einschränkungen, Erkrankungen oder relevante medizinische Diagnosen zu informieren, soweit diese für die Durchführung des Coachings relevant sein können.

(4) Der Kunde setzt Empfehlungen und Inhalte des Coachings eigenverantwortlich um. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Entscheidungen oder Handlungen des Kunden, die auf Grundlage der Coaching-Inhalte erfolgen.

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§8 Durchführung des Coachings

(1) Die Durchführung der Coaching-Leistungen erfolgt über digitale Kommunikationsmittel, insbesondere über Videokonferenzsysteme, Telefon oder elektronische Kommunikationswege.

(2) Die konkrete Plattform (z. B. Zoom, Microsoft Teams oder andere geeignete Anbieter) kann je nach Situation gewählt werden.

(3) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme am Coaching (z. B. Internetverbindung, geeignete Endgeräte) sicherzustellen.

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§9 Medizinische Abgrenzung

(1) Die angebotenen Leistungen stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapie dar.

(2) Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben.

(3) Die Besprechung vorliegender Laborwerte erfolgt ausschließlich unter gesundheitswissenschaftlichen Gesichtspunkten.

(4) Die Leistungen ersetzen keine ärztliche oder heilpraktische Behandlung.

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§10 Verarbeitung von Gesundheitsdaten

(1) Im Rahmen des Coachings können Gesundheitsdaten (z. B. Laborwerte, Blutdruckwerte, körperliche Messdaten) verarbeitet werden.

(2) Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

(3) Weitere Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

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§11 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

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§12 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

(2) Der Kunde stimmt ausdrücklich zu, dass der Anbieter mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Der Kunde bestätigt zudem, dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht vorzeitig erlischt, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.

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§13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt, zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.

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